Wenn Politik an Glaubwürdigkeit verliert

Parlamentarischer Abend des Centre Marc Bloch: Die Politiker Fran?ois Hollande und Armin Laschet diskutieren mit den Wissenschaftler*innen Isabelle Guinaudeau und Steffen Mau, wie Politik verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann.

Das deutsch-franz?sische Forschungsinstitut für Geistes- und Sozialwissenschaften Centre Marc Bloch organisiert am 29. Januar 2026 im Tieranatomischen Theater der Humboldt-Universit?t zu Berlin einen hochrangingen Austausch zwischen Politik und Wissenschaft zum politischen und gesellschaftlichen Ph?nomen der sogenannten ?Vertrauenskrise“. Die Veranstaltung ?Glaubwürdigkeit in Zeiten der Polarisierung. Wie kann die Politik das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen?“ findet in Kooperation mit der Humboldt-Universit?t zu Berlin (HU), der franz?sischen Botschaft sowie mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Forschung Technologie und Raumfahrt (BMFTR) statt. Die Politikwissenschaftlerin Dr. Isabelle Guinaudeau führt in das Thema ein. Die Diskussion wird von Rebecca Donauer moderiert, politische Journalistin bei ARTE.

Die Veranstaltung wird mit Gru?worten von Dr. Silke Launert, Parlamentarische Staatssekret?rin im BMFTR, Fran?ois Delattre, franz?sischer Botschafter in Berlin, Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Pr?sidentin der HU Berlin und Prof. Dr. Jay Rowell, Direktor des Centre Marc Bloch er?ffnet.

Das Podium

Fran?ois Hollande ist ehemaliger franz?sischer Staatspr?sident und heute Abgeordneter der Parti Socialiste im franz?sischen Parlament, der Assemblée Nationale. Er vertritt den Wahlkreis Corrèze im Südosten Frankreichs. 

Armin Laschet ist Politiker der Christdemokratischen Partei Deutschlands (CDU) und Mitglied des Bundestages, wo er dem Ausw?rtigen Ausschuss vorsitzt. Der ehemalige Europa-Abgeordnete war Ministerpr?sident des Landes Nordrhein-Westfalen und Bundesvorsitzender der CDU. 

Dr. Isabelle Guinaudeau ist CNRS-Forscherin am Centre Marc Bloch für vergleichende Politikwissenschaften und europ?ische Integration. Sie forscht an der Schnittstelle von Wahlforschung, politischer Soziologie und public policy. Derzeit leitet sie zwei deutsch-franz?sische Projekte über Wahlversprechen.

Prof. Dr. Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der HU und seit 2025 Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligi?ser und multiethnischer Gesellschaften. Er besch?ftigt sich unter anderem mit der empirischen Untersuchung der sogenannten ?Spaltung der Gesellschaft“, insbesondere in dem Buch "Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft". 

Auf einen Blick

Wann: Donnerstag, 29. Januar 2026, 18 Uhr
Wo: Tieranatomisches Theater der Humboldt-Universit?t zu Berlin, Philippstra?e 13/Haus 3, 10115 Berlin
Programm: Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldung m?glich.
Im Anschluss an den Vortrag und die Podiumsdiskussion sind die Teilnehmenden zu einem Empfang eingeladen. Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Franz?sisch durchgeführt und wird simultan übersetzt.  

Das Centre Marc Bloch

Das deutsch-franz?siche Forschungszentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften zeichnet sich durch seine binationale Tr?gerschaft und seinen interdisziplin?ren wissenschaftlichen Ansatz aus. Das An-Institut der HU ist eine wichtige Schaltstelle zwischen den Wissenschaftssystemen der beiden L?nder. 

Hinweise für Pressevertreter*innen

Es sind Pl?tze für Vertreterinnen und Vertreter der Presse reserviert. 

Bitte melden Sie sich bis zum 23.01.2026 via E-Mail an.

Bitte beachten Sie: Da die Pl?tze im Veranstaltungsraum begrenzt sind, erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung eine Anmeldebest?tigung, wenn Sie an der Veranstaltung in Pr?senz teilnehmen k?nnen.

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