HU-Geographen ins Landsat Science Team der NASA berufen

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Forschung
Prof. Dr. Patrick Hostert und Dr. Dirk Pflugmacher bringen künftig ihre Expertise in das Landsat Science Team (LST) ein. Die Berufung durch die NASA und den U.S. Geological Survey gilt als besondere wissenschaftliche Auszeichnung.

Die beiden Geographen Prof. Dr. Patrick Hostert und Dr. Dirk Pflugmacher von der Humboldt-Universit?t zu Berlin sind Teil der interdisziplin?ren Forschungsgruppe ?Synergistic Data Processing Pipelines for Landsat and European Satellite Missions“ unter Leitung von David Frantz (Universit?t Trier), die künftig das renommierte Landsat Science Team (LST) unterstützt. Die Berufung erfolgte durch die NASA und den U.S. Geological Survey (USGS) und gilt als besondere wissenschaftliche Auszeichnung: In das Landsat Science Team werden ausschlie?lich weltweit führende Expertinnen und Experten berufen, die die Weiterentwicklung eines der global wichtigsten Erdbeobachtungsprogramme mitgestalten. Weitere Mitglieder der Gruppe sind Sebastian van der Linden (Universit?t Greifswald) und Cornelius Senf (Technische Universit?t München).

Satellitendaten der Erdoberfl?che sind Grundlage für Umweltforschung und Politikberatung

Das Landsat-Programm liefert seit über 50 Jahren kontinuierlich hoch aufgel?ste Satellitendaten zur Erdoberfl?che und bildet damit eine zentrale Grundlage für die Forschung zum Klimawandel, zu Landnutzung, ?kosystemver?nderungen, W?ldern, Landwirtschaft und Urbanisierung. Die frei verfügbaren Daten werden weltweit in Wissenschaft, Umweltmonitoring und Politikberatung genutzt. Die Mitglieder im Landsat Science Team tragen mit Ihrer Forschung direkt zur strategischen Weiterentwicklung des Programms bei. Dazu geh?rt die Beratung zur Nutzung bestehender Satelliten ebenso wie die Mitgestaltung zukünftiger Missionen, insbesondere der kommenden Landsat-Next-Generation.

Pr?zise Erfassung von Umweltver?nderungen 

Die Forschungsgruppe mit Wissenschaftlern aus Berlin, Greifswald und München bringt Expertise auf mehreren Gebieten ein: Analyse gro?er Satellitendatenarchive, Kombination verschiedener Satellitenmissionen wie Landsat und Sentinel sowie zeitlich hochaufgel?ste Auswertungsmethoden und KI-gestützte Analysen. Ziel des Vorhabens mit dem Titel ?Synergistic Data Processing Pipelines for Landsat and European Satellite Missions“ ist es, Umweltver?nderungen über Jahrzehnte hinweg pr?zise zu erfassen –so wie etwa durch den Klimawandel verst?rkte Waldsch?den, landwirtschaftliche Nutzungsver?nderungen und -intensivierung, die Degradation oder Renaturierung von Mooren oder die Dynamik wachsender St?dte.