Wissenschaftliche Sammlungen gehen online

Am 23.5. geht eine Webseite online, die rund 14000 Objekte der
Sammlungen der Berliner Humboldt-Universit?t zeigt. Die
Humboldt-Universit?t ist damit bundesweit die erste und bisher einzige
Universit?t, die in dieser Form einer wissenschaftlich interessierten
?ffentlichkeit Zugang zu bislang verschlossenen Archiven erm?glicht.
Die Datenbank ist ein Pilotprojekt, das einen universellen Rahmen zur
zukünftigen Pr?sentation aller vorhandenen Objekte schafft. Sie bietet
nicht nur einen Einstieg in die Vielfalt der Sammlungen, sondern
vermittelt auch einen Zugang zur Geschichte wissenschaftlicher Medien
und ihrer ?sthetik.

Die Datenbank umfasst zun?chst nur ausgew?hlte Best?nde wie etwa frühe
wissenschaftliche Grafiken der Universit?tsbibliothek, Teile des
Medizinhistorischen Museums der Charité oder dem Lautarchiv, ehemals
Lautabteilung an der Preu?ischen Staatsbibliothek. Daneben finden sich
Objekte aus dem Museum für Naturkunde, aus der historischen
Instrumentensammlung am Johannes-Müller-Institut für Physiologie,
faszinierende Mikropr?parate aus der Zoologischen Lehrsammlung und
Exponate, die bereits im Rahmen der 2001 im Berliner Gropiusbau
gezeigten Ausstellung "Theatrum Naturae et Artis" der ?ffentlichkeit
pr?sentiert wurden.

Eine interdisziplin?re Begriffshierarchie verknüpft alle enthaltenen
Objekte unter einer gemeinsamen Verschlagwortung und stellt eine
eigenst?ndige wissenschaftliche Leistung des Projekts dar. ?ber die
Grenzen wissenschaftlicher Disziplinen hinaus werden zudem Beziehungen
der Objekte untereinander abgebildet.

Das Projekt wurde am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik an der
Humboldt-Universit?t zu Berlin entwickelt. Das Helmholtz-Zentrum widmet
sich der systematischen Erforschung der Wechselwirkungen zwischen
wissenschaftlichen oder kulturellen Umbrüchen und technischen
Neuerungen und ist zudem federführend an der Konzeption des
Humboldt-Forums beteiligt. Realisiert wurde das Projekt mit Hilfe einer
langj?hrigen finanziellen Unterstützung der VolkswagenStiftung.

Weitere 金贝棋牌: <a
href="http://www.sammlungen.hu-berlin.de/">http://www.sammlungen.hu-berlin.de/

金贝棋牌: Michael Willenbücher
Telefon: (030) 2093-2715
e-mail: <a
href="mailto:kabinette@hu-berlin.de">kabinette@hu-berlin.de