Revis(ualis)ing Intersectionality

Auf einen Blick

Laufzeit
01/2019  – 06/2022
DFG-Fachsystematik

Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft; Kulturwissenschaft

Sozialwissenschaften

F?rderung durch

Volkswagen Stiftung Volkswagen Stiftung

Projektbeschreibung

Ausgehend von der visuellen Sph?re widmet sich "Revis(ualis)ing Intersectionality" der Frage, wie ein Fokus auf Visualit?t dazu beitragen k?nnte, Methodologien der Intersektionalit?tsforschung weiter zu entwickeln. Das Forschungsparadigma der Intersektionalit?t geht bisher von Kategorien aus, um K?rper und Prozesse der sozialen Stratifizierung zu beschreiben. Wir wollen die Perspektive wechseln und vorschlagen, eine Methodologie zu erproben, die von visueller Vieldeutigkeit als Grundpr?misse ausgeht. Entgegen dem oft angebrachten Einwand, ?wir brauchen Kategorien, um die Welt zu verstehen“, wollen wir erkunden, ob die angenommenen Kategorien der Wahrnehmung menschlicher Differenz eher im Wege stehen und damit letztlich das Verstehen sozialer Ungleichheiten verhindern. In einer ersten Phase explorativer Workshops m?chten wir Künstler*innen, Philosoph*innen und Kognitionswissenschaftler*innen einladen, um den visuellen ?ffentlichen Raum, welcher allt?gliche visuelle Artefakte wie Beschilderungen umfasst, zu untersuchen und dabei zu testen, ob sich neue Formen des Sehens entwickeln lassen, die eher auf Existenzweisen als auf vermeintlich fixe Bedeutungen gerichtet sind, die an physische Charakteristika geknüpft werden. In der Folge dieser Workshops werden die Antragsteller*innen die Ergebnisse in einer Publikation festhalten, die in ihrem Layout und unter Einbezug visueller Materialien einer solchen Re/Vision der Intersektionalit?t Rechnung tragen soll.

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Projektleitung

Beteiligte Personen

  • Person

    Prof. Dr. Magdalena Nowicka

    • Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakult?t
    • Institut für Sozialwissenschaften