Frauenagency in Transitr?umen des Sp?tsozialismus: Geschlech?terordnungen, Subjektivit?ten und transnationale Verflechtungen im und jenseits des Ost?blocks

Auf einen Blick

Laufzeit
01/2026  – 10/2026
DFG-Fachsystematik

Neuere und Neueste Geschichte (einschl. Europ?ische Geschichte der Neuzeit und Au?ereurop?ische Geschichte)

Geistes- und Sozialwissenschaften

F?rderung durch

Andere inl?ndische Stiftungen

Projektbeschreibung

Das Ziel des Projektes besteht in der Durchführung einer internationalen Tagung, welche die Thematik der Geschlechterordnungen und Frauenagency im Sp?tsozialismus aus einer innovativen, transnationalen Perspektive beleuchtet und zur Diskussion stellt. Gegenstand der Untersuchung sind ?bergangs- und Transitr?ume, in denen Frauen jenseits klassischer Rollen neue Handlungsstrategien entwickelten, institutionelle Strukturen kreativ nutzten oder au?er Kraft setzten. So soll die Dynamik von Agency in verschiedenen Kontexten beleuchtet werden. Dazu z?hlen Zwangssituationen, biopolitische Aushandlungen, Wissensproduktion und transnationale Netzwerke im Ostblock. Das Konzept der Liminalit?t erm?glicht dabei einen neuen Zugang zur Erfassung unerwarteter Handlungsspielr?ume, fluider Subjektivit?ten und Selbstnarrative. Ein Vergleich aller L?nder des Ostblocks sowie ihrer Verflechtungen untereinander und mit dem globalen Süden unterstreicht die grenzüberschreitende Ausrichtung. Archiv- und Museumsquellen, visuelle Materialien, Oral History und Ego-Dokumente stehen gleichrangig neben interdisziplin?ren Innovationen. So soll nicht nur die wissenschaftliche Debatte vorangebracht, sondern auch die bislang zersplitterte Forschungslandschaft konzeptionell und transnational verbunden werden. Neben Panels ist eine Podiumsdiskussion zu Praktiken der Selbstnarrativierung sowie eine Podcast-Reihe geplant, die eine breite ?ffentlichkeit ansprechen und so Brücken zwischen wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Debatten schlagen soll.