Ethnologische Forschung verfügbar machen: Digitalisierung und Erschlie?ung von Zeitschriften, Schriftenreihen, Monographien und Qualifikationsschriften aus 215 Jahren
Auf einen Blick
Ethnologie und Europ?ische Ethnologie
DFG Sachbeihilfe
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Projektbeschreibung
Im Zuge der bisherigen Digitalisierungsaktivit?ten im Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie (FID SKA) - Projekte zur Digitalisierung der deutschsprachigenZeitschriftenliteratur der F?cher - traten verschiedene Einrichtungen und Personen mit Bitte um weitere Digitalisierungsma?nahmen an den FID SKA heran (u.a. die Herausgeber der Zeitschrift Curare sowie der Schriftenreihe Berliner Bl?tter, die Fachgesellschaften mitihren nur in Teilen und unzureichend erschlossenen Mitteilungsbl?ttern und ein Projekt, das mittels ethnologischer Literatur des sp?ten 19. und frühen 20. Jahrhunderts dieProvenienzen von menschlichen ?berresten kl?ren will, die auf ethnologisch-anthropologischen Expeditionen gesammelt worden waren). Au?erdem zeigten sich weitere Desiderate bzw. Probleme bei der überregionalen Bereitstellung insbesondere historischer und teils unikaler Printbest?nde im Monographienbereich, die ein Nachdenken über andersartige Bereitstellungswege notwendig machten. Daraus ergeben sich drei Bestandsgruppen ethnologischer Literatur, die für eine Digitalisierung in dem Antrag vorgesehen sind: 1. Ethnologische Zeitschriften, Schriftenreihen und Mitteilungsbl?tter bei denen es um Aufsatzliteratur geht, die zum einen durch die Digitalisierung breiter verfügbar gemacht werden, aber vor allem auch durch die Volltexterkennung (OCR) und Erschlie?ung überhaupt sicht- und recherchierbar werden sollen. 2. Monographienbest?nde, die vor 1920 erschienen sind und aus Bestandsschutzgründen an der UB der HU Berlin (und an anderen Einrichtungen) nicht für die Fernleihe zurVerfügung stehen. Durch den gro?en, gut erhaltenen Altbestand der UB der HU Berlin ohne viele Kriegsverluste, k?nnte hiermit jüngeren und schlechter ausgestatteten Einrichtungen deutschland- und weltweit umfassendes auch forschungsgeschichtlich relevantes Material zug?nglich werden. 3. Ethnologische DDR-Qualifikationsschriften, die der Forschung nicht über verbreiteteVerlagspublikationen der Forschung zur Verfügung stehen und bisher teilweise überhaupt nicht von der Forschung wahrgenommen werden konnten.