Das Forschungs- und ?ffentlichkeitsprojekt ?Seen & Heard: Young People's Voices and Freedom of Expression“ vereint Partnerinstitutionen aus drei L?ndern: die University of Malta, die Humboldt-Universit?t zu Berlin (HU), die University of Wroclaw sowie Amnesty International Poland und wird durch das EU-Programm Erasmus+ gef?rdert. Jetzt wurde das Projekt von der maltesischen European Union Programmes Agency (EUPA) als Best-Practice-Projekt zur F?rderung der freien Meinungs?u?erung junger Menschen nominiert.
Die Begründung: Das Projekt sei ein inspirierendes Beispiel dafür, wie Schulen mit Künstler*innen und Kulturorganisationen zusammenarbeiten k?nnen, um das bürgerschaftliche Engagement und die demokratische Einstellung von Schüler*innen zu st?rken.
Jugendliche erschaffen Filme und Bücher
Sechshundert 10- bis 14-J?hrige haben in Malta, Berlin und Wroclaw (Polen) mit kunst-, theater-, literatur- und filmp?dagogischen Partner*innen zum Thema Menschen- bzw. Kinderrechte zusammengearbeitet. In Berlin wurden die Schüler*innen von Künstler*innen des Grips Theaters, des Hamburger Bahnhofs – Nationalgalerie der Gegenwart sowie freischaffenden Künstler*innen unterstützt. In den drei L?ndern entstanden auf diese Weise – neben Forschungsergebnissen aus Frageb?gen, Literaturworkshops und Interviews – von Kindern produzierte Filme, ein bei Walker Brooks erscheinendes Kinderbuch und eine docu-narrative über das Projekt.
Das Projekt Seen & Heard
Im Zentrum von ?Seen & Heard: Young People's Voices and Freedom of Expression“ steht das Recht junger Menschen auf freie Meinungs?u?erung und Teilhabe in Europa, wie es auch im ?bereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte des Kindes von 1989 verankert ist. Ziel des Projekts ist es, kreativen Protest und freie Meinungs?u?erung gemeinsam mit jungen Menschen zu gestalten, die hier als Künstler*innen und Produzent*innen in ihrem eigenen Recht betrachtet werden. Unterstützt wurden sie dabei von Wissenschaftler*innen, P?dagogen*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen, Verleger*innen und politischen Entscheidungstr?ger*innen. Das Projekt wird im Rahmen des Erasmus+ HED Cooperation Partnership Projekts von der Europ?ischen Union gef?rdert.
Im Rahmen des dreij?hrigen Projektes (2023 bis 2026) ist an der Humboldt-Universit?t zu Berlin die Koordination und die akademische Leitung für die Umsetzung und Forschung mit Berliner Schüler*innen, P?dagog*innen und Künstler*innen angesiedelt.
